Kategorien
Deiner Auswahl entsprechen 22 Ergebnisse
Darmstadt, Deutschland
TU Darmstadt | Technische ChemieIm etzoldlab
Im etzoldlab sind die Herausforderungen, die sich mit der notwendigen globalen Energiewende und der zukünftigen nachhaltigen Rohstoffversorgung für die chemische Industrie ergeben, die wesentliche Forschungsleitlinie. Aus der Perspektive des Chemieingenieurwesens wird ein multidisziplinärer Ansatz verfolgt, um wissenschaftliche Lösungen für diese Herausforderungen zu finden, insbesondere für das komplexe Zusammenspiel von katalytischen Materialien innerhalb eines Gesamtprozesses oder Gerätes. Im wissenschaftlichen Ansatz spielen generische Experimente eine dominierende Rolle. Sie ermöglichen die Kontrolle der Prozessbedingungen von hoch idealisiert bis hin zu technisch realistisch und werden mit Diagnostik kombiniert, die in-situ Informationen liefert. Chemisch-reaktionstechnische Simulationen ergänzen die Experimente, geben insbesondere Einblicke in komplexe Stoffaustauschphänomene und ermöglichen so ein ganzheitlicheres Bild. Da eine zukünftige nachhaltige Energie- und Chemieindustrie ein konzertiertes Zusammenspiel von elektrochemischen und klassischen heterogen katalysierten Prozessen benötigt, werden beide untersucht. Basierend auf dieser Strategie kann die Forschung des etzoldlab in drei stark interagierende Untergruppen unterteilt werden: Advanced Catalytic Materials - Elektrochemische Energiewandlungsprozesse - Heterogene Katalyse und Prozesse. Mehr Details zur Forschung dieser Untergruppen finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Mit unserer Forschung sind wir Teil der folgenden größeren oder kollaborativen Forschungsaktivitäten:

Profilbereich Thermo-Fluide & Grenzflächen
Profilbereich Zukünftige Energiesysteme
Profilbereich Vom Material zur Produktinnovation
Darmstadt, Deutschland
TU Darmstadt | Organische ChemieForschungsschwerpunkte
Unsere aktuellen Forschungsprojekte im Bereich der Bioorganischen und der Synthese-Chemie zielen auf die Entwicklung effizienter chemo-enzymatischer Methoden für die Herstellung chiraler, biologisch aktiver Verbindungen. Das schließt ein die

Entwicklung neuer biokatalytischer Synthesen
Wir nutzen native und rekombinante Enzyme, um bioaktive Naturstoffe zu synthetisieren sowie strukturell verwandte, nicht-natürliche Mimetika mit potentieller Bioaktivität. Ein primärer Aspekt ist die Nutzung von Enzymen als ausschließlichem chiralen Element zur Steuerung der asymmetrischen Induktion. Ein besonderer Fokus liegt auf der biokatalytischen asymmetrischen C­C-Bindungsknüpfung, speziell durch Enzyme aus dem Kohlenhydratmetabolismus.

Entwicklung neuer Enzymkatalysatoren
Die Überproduktion neuartiger Enzyme durch rekombinante DNA-Technologie ist eine wichtige Voraussetzung zur Identifizierung synthetisch wertvoller Biokatalysatoren, welche die Entwicklung neuartiger und hoch stereoselektiver Wege zur Synthese komplexer Kohlenhydrate und Glycoconjugaten erlauben.

Erweiterung des Anwendungsspektrums bekannter Enzyme
Wir studieren den Katalysemechanismus von Enzymen mittels enzymologischer Methoden und durch Röntgenstrukturbestimmung (Zusammenarbeit mit Strukturbiologen), um eine rationale Veränderung der Substratbindetasche durch ortsspezifische Mutagenese zu erleichtern. Ziele sind Verbesserungen in der Substrattoleranz, Stereoselektivität, und Stabilität von synthetisch wertvollen Enzymen.